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Dez 27th

Borreliose

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Nachdem ich viele Jahre lang dem Thema wenig Bedeutung beigemessen hatte, kamen vor etwa 5-6 Jahren plötzlich zahlreiche Patienten mit der Diagnose „Borreliose“ in die Praxis und ich wurde mit dem Thema konfrontiert. Es stellte sich heraus, dass die Behandlung auf der Basis Entgiftung (bes. Detox -Elektrolyse -Fußbad), Aufbau Immunabwehr (Spenglersane u.a.), Homöopathie und Nosodentherapie erfolgen musste. Insbesondere die Borreliose -Nosode muss unbedingt in der richtigen Potenz in Einzelgaben verabreicht werden, die dann auch auswirken müssen, bevor eine weitere Gabe, oft in anderer Potenz, verabreicht werden darf.
Zudem unterstützte die Anwendung der Amethyst-matte (BioMat) den Heilungsprozess. –
So kam es bei zahlreichen Patienten zu teilweise spektakulären Heilungsprozessen.
Ich lernte nun, auch bei anderen Patienten mit unspezifischen Symptomen auf Borreliose zu testen. Zu meinem Erstaunen bestätigte sich das in viel größerer Zahl, als ich erwartet hatte.
Es gibt kein allgemeines Behandlungskonzept, das möchte ich klarstellen, vielmehr ist auf den individuellen Zustand, die konstitutionellen Voraussetzungen, die persönliche Symptomatik und die Begleitumstände einzugehen. Dann besteht auch immer die Chance, eine Borreliose -Erkrankung auszuheilen, selbst wenn die Ansteckung viele Jahre zurück liegt.
Jörg Pantel
https://www.facebook.com/pages/Praxis-J%C3%B6rg-Pantel/1566797743534901
www.heilpraktiker-in-muenster.com

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Aug 4th

Physikalische Gefäßtherapie BEMER®

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Gesundheit, Leistungsfähigkeit und der Alterungsprozess eines Menschen hängen entscheidend von einer funktionierenden Mikrozirkulation ab.
Allen Lebensvorgängen in unserem Organismus liegen Energieumwandlungen zugrunde. Der entscheidende Regelprozess, der die Ver- und Entsorgung der Zellen sicher stellt ist die Mikrozirkulation. Immerhin spielen sich ca. 75 % des gesamten Blutkreislaufs in dem feinen und sehr weiten Netzwerk der kleinsten Blutgefäße (Kapillaren) ab.
Die „physikalische Gefäßtherapie BEMER“ stimuliert gezielt die eingeschränkte oder gestörte Vasomotion der beteiligten klein- und größerkalibrigen Blutgefäße und erweitert damit die Regulationsbreite (d. h. Anpassungsbreite) der Organdurchblutung an die aktuellen Stoffwechselbedürfnisse.
Für eine wirksame Stimulation auf die Regulation der Mikrozirkulation ist eine genau definierte zeitliche Signalabfolge und Signalkonfiguration (Reiz) Voraussetzung. Die BEMER Technologie setzt zur Übertragung des Wirkimpulses an den Körper ein niederfrequentes elektromagnetisches Wechselfeld mit geringer Flussdichte ein (im Rahmen des natürlichen Erdmagnetfeldes).
Forschungsergebnisse des Instituts für Mikrozirkulation in Berlin über die Vorgänge der Durchblutungsregulation und der Stoffwechselverhältnisse während der Nachtruhe fanden 2010 Eingang in eine zusätzliche Signalkonfiguration. Sie fördert während der Nachtruhe die Reparaturvorgänge, die Ausscheidungsvorgänge harnpflichtiger Substanzen und die Immunabwehr des Körpers deutlich.
Eine Vielzahl von Erkrankungen einschließlich der Tumorbildung wird durch Störungen der Mikrozirkulation verursacht oder zumindest in ihrem Verlauf durch sie beeinflusst.
Genau hier setzt die BEMER Therapie auf Grund ihres Wirkmechanismus als physikalischer Mikrogefäß-Schrittmacher an. Damit wirkt die BEMER Therapie zielgerichtet auf wesentliche Ursachen sowie Begleiterscheinungen von Krankheiten.
Indikationen (Anwendungsgebiete)
Gute, teils erstaunliche Behandlungserfolge wurden in Studien und ärztlichen Anwenderbeobachtungen unter anderem bei folgenden Indikationen gefunden:
• Asthma bronchiale
• Burnout-Syndrom
• Cephalgie (Kopfschmerzen), einschl. Migräne
• Chronische Schmerzen
• Depression
• Durchblutungsstörungen (Ulcus cruris)
• Entzündungen
• Hautkrankheiten / Wundheilungsstörungen / Narbenbildung
• Hypertonie (Bluthochdruck)
• Insomnie (Schlafstörungen)
• Kreislaufstörungen, funktionelle Muskelverspannung
• Neuralgien (Nervenschmerzen)
• Psychovegetative Störungen
• Rheuma
• Stoffwechselstörungen (Diabetes mellitus Typ II; Hypercholesterinämie)
• Wirbelsäulensyndrom
Im Bereich des Sports wird durch die BEMER Anwendung die Leistungsbereitschaft der Muskulatur schneller erreicht (verkürzte Aufwärmphase), die Leistungsfähigkeit wird durch die vermehrte Bildung von ATP gesteigert, nach großen sportlichen Anstrengungen wird die Regeneration beschleunigt und es ergibt sich zudem ein verringertes Verletzungsrisiko.
Die Anwendung
Die Anwendung ist zur Erhaltung der Gesundheit für Jung und Alt ohne Nebenwirkungen durchführbar.
Eine gezielte Behandlung (Intensivbehandlung) sollte grundsätzlich im Anschluss an die BEMER Basisbehandlung erfolgen, da diese wichtige Grundprozesse in Gang setzt, worauf die gezielte Behandlung optimal aufbauen kann.
Die komplementärmedizinische Behandlung von Krankheiten sollte idealerweise durch einen in der BEMER Therapie erfahrenen Therapeuten abgestimmt werden.
Eine eingehende Einweisung in den Gebrauch des Gerätes ist bei der Anwendung im häuslichen Bereich notwendig. Diese wird fachkundig durch Medizinprodukteberater, ggf. durch zusätzliche Berücksichtigung eines ärztlichen Behandlungsplans, durchgeführt.
Ihr Nutzen
Die physikalische Gefäßtherapie verbessert Ihren Stoffwechsel, stärkt Ihr Immunsystem und erhöht die körpereigene Energieproduktion.
Ferner wird Ihre Vitalität gesteigert und chronische Schmerzen können reduziert werden.
Diese Therapie wird in unserer Praxis durch Jörg Pantel, Referenzmediziner für die physikalische Gefäßtherapie BEMER, begleitet, überwacht und durchgeführt.

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Aug 4th

BEMER Gefässtherapie

Geschrieben von

BEMER Therapie

Die BEMER Therapie ist ein wirksames Behandlungskonzept im Bereich der Prävention, sowie zur Unterstützung von Heilungsprozessen.

Hierbei handelt es sich um eine physikalische Gefäßtherapie, die eine eingeschränkte bzw. gestörte Mikrozirkulation (Durchblutung der kleinsten Gefäße) gezielt stimuliert und damit eine wesentliche Grundlage für die Wiederherstellung und Erhaltung von Gesundheit darstellt.

Eine wieder gut funktionierende Mikrozirkulation kann folgendes verbessern:

• Durchblutung und Fließeigenschaften des Blutes
• Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff
• Entsorgung von Stoffwechselendprodukten und Toxinen
• Immunabwehr und Infektanfälligkeit
• Regenerations- und Reparaturprozesse
• Ein – und Durchschlafverhalten
• allgemeines Wohlbefinden und die Konzentrationsfähigkeit
• körperliche und seelische Leistungsfähigkeit

Anwendungen sind möglich z.B. bei:

Allergien, Arthrose, Arthritis, Asthma, Durchblutungsstörungen, Diabetes und seine Folgeerkrankungen wie Offenes Bein oder Makuladegeneration, Hautkrankheiten, Kreislaufstörungen, Schmerztherapie, Muskelverspannungen, Stoffwechselstörungen, Erkrankungen des Stütz-Bewegungsapparates, Schlafstörungen, Wundheilung und zur Unterstützung bei akuten Verletzungen.

Neben den klassischen Naturheilmethoden wendet Heilpraktiker Jörg Pantel diese Methode in seiner seit 28 Jahren bestehenden Praxis an. „Ziel der BEMER-Gefäßtherapie ist es, über eine kurzzeitige Stimulation (täglich 8 Minuten) körpereigene Prozesse zu aktivieren, die über längere Zeit anhaltende (bis zu ca. 16 Stunden) verbesserte Stoffwechselbedingungen bewirken und die Selbstheilungsprozesse, ohne die Heilung nicht möglich ist, in Gang zu bringen bzw. zu unterstützen.“
Krankheitssymptome werden nicht bekämpft, sondern die Funktion des Organismus unterstützt und der Gesundheitszustand verbessert.

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.bemer-partner.com/bemerGroup/agentur-joropa/welcome/
http://www.youtube.com/user/BEMERinternationalAG
Heilpraktiker Jörg Pantel
Südstr.20 (Nähe Ludgerikreisel)
48153 Münster
0251 747 90 53
Termine nur nach Voranmeldung

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Mrz 26th

Eigenurin – Eigenharnbehandlung

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Eigenurin, der ganz besondere Saft, den jeder ausscheidet, findet in den Medien seit einiger Zeit großes Interesse: Als Heilmittel gegen vielerlei Beschwerden. Doch diese Entdeckung ist nicht neu. Eigenurin wird schon seit Menschengedenken zur Behandlung von Krankheiten verwendet.

Viele von Ihnen werden sich bestimmt noch an eine „Hallo Ü-Wagen-Sendung“ mit Carmen Thomas vor einigen Jahren erinnern. Das Thema lautete: Urin — ein ganz besonderer Saft. Dieser Sendung nebst des sich daran anschließenden Buches gleichen Titels folgten viele Diskussionen. Auf der einen Seite fanden sich die Befürworter dieser Behandlungsart. Auf der anderen Seite standen erstaunlicherweise weniger die Skeptiker der Behandlung mit Eigenurin. Vielmehr waren es Personen, die die Anwendung ihrer eigenen Ausscheidung aus einem tiefverwurzelten Ekel heraus grundsätzlich ablehnten.

Eigenurin - Heilpraktiker Münster - Jörg Pantel

Die Menschen behandeln sich seit Tausenden von Jahren mit ihrem Eigenurin. Die Behandlungsmethode wird schon im Alten Testament erwähnt, ebenso von allen griechischen und römischen Ärzten. Sie ist aber letztendlich wohl in den meisten Kulturen zu finden. Wie andere Therapien, so entstand auch die Eigenurin – Behandlung zu Zeiten, als der Mensch zu Heilungszwecken auf all das zurückgriff, was natürlicherweise vorhanden war. Denken wir beispielsweise an die Behandlung mit Licht, mit Farben, mit Wasser, Luft und (Heil-) Erde. Und sind es nicht gerade diese „primitiven“ Methoden, die in den letzten Jahren vermehrt Zuspruch fanden und nun— endlich — sogar den Segen der Wissenschaft erteilt bekommen haben?

Eigenurin – Ekel vor dem Unreinen

Die Eigenharn- oder Eigenurin – Therapie wurde immer wieder wegen ihrer „Unreinheit“ verschmäht und führte über die Jahrhunderte im Verborgenen ein Schattendasein. Erst seit einigen Jahren wird sie in breiteren Kreisen der Bevölkerung wieder bekannt. Für die meisten Menschen steht der Ekel als scheinbar unüberwindbares Hindernis dieser Behandlungsmethode im Wege. Haben wir doch von klein auf gelernt, dass das Pinkeln etwas Anrüchiges darstellt. Wir verrichten es nicht in der Öffentlichkeit und waschen uns anschließend die Hände, um wieder „rein“ zu sein. Als kleine Kinder hatten wir zunächst keine Bedenken, mit unseren Ausscheidungen herumzuspielen und fanden dies nicht eklig. Der Ekel kam erst mit unserer Erziehung.

Und nun wird geraten, sich diesen „unreinen“ Eigenurin zu Heilungszwecken zuzuführen. Dazu kann gesagt werden, dass Eigenurin von gesunden Menschen keimfrei ist. In Notzeiten wurden damit Wunden und sogar Spritzen desinfiziert. Harnbestandteile werden zu Medikamenten verarbeitet. Tiere trinken instinktiv ihren Urin im Krankheitsfall, und Pflanzen gedeihen gar besser auf Gelände, das mit unseren Ausscheidungen gedüngt wurde.

Eigenurin – Trinkkur über Wochen

Zumindest das Trinken des eigenen Urins stellt doch eine ziemliche Hürde für die meisten Menschen dar und kostet eine große Überwindung. Geschmacklich lässt sich der Eigenurin durch verschiedene Kräuterzusätze veredeln. Hilfreich ist auch anfangs die Verdünnung mit Wasser oder die Verwendung von „dünnem“ Urin nach vermehrtem Trinken, bevor man sich dem Morgen – Urin zuwendet, dem die stärksten Heilkräfte zugeschrieben werden.

Das Trinken des Eigenurins stellt eine grundsätzliche Therapie dar, die bei den meisten Erkrankungen eingesetzt werden kann. Eine Ausnahme sind Krankheiten der Harn- und Geschlechtsorgane. Problematisch ist die gleichzeitige Einnahme von Medikamenten. Das Trinken muss kurmäßig, das heißt mindestens drei bis vier Wochen, erfolgen, um bleibende Verbesserungen zu bewirken.

Gurgeln und Mundspülungen werden unter anderem bei Hals- und Zahnfleischentzündungen angewandt. Im Krieg war das Gurgeln mit Eigenurin oftmals das einzige Mittel bei Diphtherie und es war häufig von Erfolg gekrönt.

Eigenurin – Die beste Kosmetik

Weniger Schwierigkeiten haben viele Menschen mit der äußerlichen Anwendung von Urin in Form von Einreibungen. Es kommt höchstens die Sorge auf, dass andere die Eigenurin – Behandlung riechen könnten.

Wir unterscheiden Ganzkörper-Einreibungen (Basisbehandlung) und Teil-Einreibungen im Bereich von Krankheitssymptomen. Eigenurin gilt als das beste Kosmetikum, erfrischt die Haut, macht sie glatt und beseitigt Hautunreinheiten. Dem Haar wird Glanz und Geschmeidigkeit gegeben. Ebenso verschwinden Schuppen. Ich habe gute Erfolge gesehen beim Einsatz gegen Warzen und Hautpilze (insbesondere Fußpilz), bei Ekzemen, Wundheit, ja sogar bei äußeren Hämorrhoiden und offenen Beinen. Eigenurin wird auch noch bei anderen Erkrankungen im Bereich der Haut eingesetzt. Zur äußerlichen Anwendung zählen auch Umschläge und Kompressen sowie Spülung von Augen und Nase.

Eigenurin – Weitere Einsatzfelder

Die Injektion von Eigenurin bleibt dazu befugten Therapeuten vorbehalten. Sie wird angewendet, um den Körper allgemein zu stärken (Basistherapie). Vor der Injektion muss der Urin sterilisiert werden, wodurch er verändert wird.

Recht verbreitet ist die Eigenurin – Nosode. Der Begriff Nosode kommt aus der Homöopathie. So bezeichnet man homöopathische Mittel aus Krankheitserregern und Körperstoffen. Der homöopathisch aufbereitete Urin hat eine sehr sanfte, aber nachhaltige Wirkung und wird insbesondere zur generellen Stärkung der Lebenskräfte sowie zur Entgiftung eingesetzt.

Die Einbringung von Eigenurin in den Darm hat sich speziell bei Erkrankungen der Verdauungsorgane bewährt, unterstützend bei Allergien und ausgleichend bei Hormonstörungen.

Die oben beschriebenen Beispiele sind nicht als Anleitung zur Selbstheilung zu sehen, da eine erfolgreiche Behandlung natürlich nicht nur vom Mittel abhängt, sondern insbesondere von dessen Dosierung. Ich unterstütze Sie gerne mit meinem Wissen über die Eigenurin -Behandlung. Sie können sich den vollständigen Text auch als PDF-Dokument runterladen.

Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin unter 02 51 – 747 90 53.

Ihr Wohlsein ist mir ein Anliegen.

Ihr
Jörg Pantel – Heilpraktiker in Münster

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Mrz 19th

Bettnässen – Wenn Kinder nachts in Bett machen

Geschrieben von 1 Kommentar

Nach wie vor ist das Bettnässen (lat. enuresis nocturna) seit Generationen ein Tabuthema. Und für viele Betroffene – Eltern wie Kinder – ist es oftmals wie verhext: Weder gute Worte noch Schimpfe scheinen dem Bettnässen Einhalt gebieten zu können. In dem heutigen Beitrag wollen wir uns mit dem Phänomen Bettnässen näher auseinander setzen, insbesondere die Ursachen für Bettnässen untersuchen und die therapeutischen Möglichkeiten in einer ganzheitlichen Praxis untersuchen.

Bettnässen - Heilpraktiker Münster - Jörg Pantel

Die Wissenschaft unterscheidet zwischen verschiedenen Varianten von Bettnässen

Bettnässen – Variante A Betrifft diejenigen, die noch niemals trocken gewesen sind. Ursachen dafür diese Art Bettnässen können sein: Fehlende Kontrollmöglichkeit aus biologischen Gründen, mangelnde Sauberkeitserziehung, Unfähigkeit die Blase zu kontrollieren auf Grund geistiger oder körperlicher Behinderung und mangelndes Interesse von Seiten des Kindes.

Bettnässen – Variante B Die zweite Gruppe ist die derjenigen Bettnässer, die schon einmal trocken gewesen sind. Ursachen für das Bettnässen können dann sein: Unfälle und Verletzungen, durch die die Blasenkontrolle eingeschränkt oder verloren gegangen ist. Aber auch Blasenerkrankungen aller Art, Stressgründe (Verlust eines Menschen, Familienkrisen, Schulprobleme, etc.), mangelndes Vermögen den Zeitpunkt des Toilette – Aufsuchens einzuschätzen, mangelnde Größe der Blase, Bettnässen infolge von Erkrankungen, beispielsweise Diabetes und bedingt durch Einnahme von Medikamenten können als Folge das Bettnässen nach sich ziehen. Weiterhin wird unterschieden zwischen primärem und sekundärem Bettnässen, mir persönlich scheint es am Wichtigsten, zwischen körperlich oder psychisch bedingtem Bettnässen zu unterscheiden.

Die Behandlung des Heilpraktikers beginnt mit der körperlichen Untersuchung und der Untersuchung des Urins. Die Behandlungen von Erkrankungen des Urogenitaltraktes werden in einem späteren Beitrag behandelt. Bei Bettnässern zeigt es sich jedoch zumeist, dass die Krankheit psychische Ursachen hat.

In dem Buch „Krankheit als Weg“ schreiben Dahlke und Dethlefsen zum Thema Bettnässen: „Steht ein Kind tagsüber so stark unter Druck (Eltern, Schule), dass es weder loslassen, noch seine eigenen Ansprüche vertreten kann, so löst das nächtliche Bettnässen gleichzeitig mehrere Probleme auf einmal: Es verwirklicht das Loslassen (das Strömenlassen des Urins) als Antwort auf den erlebten Druck und stellt gleichzeitig eine Gelegenheit dar, die sonst so mächtigen Eltern in die Hilflosigkeit zu verbannen. Über das Symptom kann das Kind sicher getarnt all jenen Druck wieder zurückgeben, den es tagsüber empfängt. Und weiter heißt es: Gleichzeitig sollte man die Beziehung des Bettnässens zum Weinen nicht übersehen. Beide dienen der Entladung und Entlastung eines inneren Drucks durch Loslassen. Man könnte daher Bettnässen als unteres Weinen bezeichnen.“

Interessant in diesem Zusammenhang auch, dass sowohl über den Urin als auch über die Tränen Stresshormone ausgeschieden werden. Oft setzt das Bettnässen auch wieder ein, wenn ein Geschwisterkind geboren wird. Ein großer Teil der Aufmerksamkeit, der sonst dem betroffenen Kind zugute gekommen ist, konzentriert sich nun auf den Neuankömmling. Daraus resultiert, dass das betroffene Kind sich wieder klein macht, indem es beispielsweise eben dann wieder anfängt, das Bett einzunässen oder in die Hose zu pinkeln und wieder Windeln tragen möchte. Es ist die Sehnsucht zurück nach der Zeit, als ihm alle Liebe und Zuneigung entgegengebracht wurden und diese nicht zu teilen waren.

Ein weiterer Erklärungsansatz geht in eine ähnliche Richtung. Dieser versteht das Bettnässen als Sehnsucht zu der Zeit im Mutterleib. Der (zunächst) warme Urin würde dabei das Fruchtwasser ersetzen, indem das Kind sich einst wohlfühlte und die Welt noch in Ordnung gewesen war.

Behandlungsmethoden des Bettnässen

Bei Entzündungen der Blase oder des Harnleiters werden die angesagten Medikamente gegeben. Die Schulmedizin verwendet im Allgemeinen Antibiotika, der Heilpraktiker verordnet das in Frage kommende homöopathische Medikament. Bei Bettnässen als Sekundärerkrankung wird selbstverständlich die Grunderkrankung angegangen.

Zudem existieren gegen das Bettnässen Trainingsprogramme für die Beckenboden – Muskulatur bei zu kleiner Blase oder zu schwacher Blase. Den Kindern sollte vor dem Schlafengehen nur wenig zu trinken gegeben werden. Außerdem werden sie angehalten, vor dem ins Bett gehen noch die Toilette aufzusuchen. Bei ungenügender Ausschüttung des Hormons ADH,( dieses sorgt normalerweise u.a. dafür, dass während des Schlafs der Urin stärker konzentriert und so die Harnmenge reduziert wird), wird dem Kind dieses Hormon zugeführt (das Medikament wird in Form von Tabletten oder Nasenspray täglich eine halbe bis eine Stunde vor dem Schlafengehen verabreicht). 60 bis 70 % der Kinder sprechen darauf an. Sobald aber das Medikament abgesetzt wird, ist das Bett meist wieder nass, sagt der Kinderarzt Eiholzer in seinem unten angegebenen Buch. Von ihm stammt im Übrigen auch die Aussage „Mit ziemlicher Sicherheit wird Bettnässen vererbt“. Oft wird das bestehende Problem durch das Tragen einer so genannten Klingelhose oder einer entsprechenden Matratze angegangen. Das funktioniert so, dass, sobald Feuchtigkeit und Flüssigkeit austritt, ein Klingelton erschallt. Das Kind erwacht und kann die Toilette aufsuchen. Laut Eiholzer können mit dieser Therapie 70 bis 80 % der Bettnässer trocken werden. Wir müssen jedoch dabei zur Kenntnis nehmen, dass diese Hilfsmittel keine Heilmittel sind. Sind psychischer und emotionaler Stress die Ursachen fürs Bettnässen, bleiben diese bei Einsatz dieser Hilfsmittel weiterhin bestehen.

Der Heilpraktiker kann diese Ursachen des Bettnässens beispielsweise mit der Bachblütentherapie angehen. In Frage kommen:

  • Agrimony (Odermennig) für Kinder, die ihren Schmerz nicht zeigen können oder wollen und wie beschrieben, nachts über die Blase weinen.
     
  • Honeysuckle (Jelänger-Jelieber) für diejenigen Kinder, die sich in den Mutterleib zurücksehnen.
     
  • Holly (Stechpalme) hilfreich bei Aggressionen, Neid und Eifersucht.
     
  • Star of Bethlehem (doldiger Milchstern – der Seelentröster) für Kinder, die über bestimmte Ereignisse nicht hinwegkommen.
     
  • Rock Rose (die Heckenrose) für Kinder, die sich auf Grund von Alpträumen vor Angst in die Hose machen.
     
  • Walnut (die Walnuss) für diejenigen Kinder, die einen Wechsel in ihrem Leben nicht verdaut haben, beispielsweise Umzug, Einschulung, Geschwister, Trennung usw.
     

Bei der Behandlung des Bettnässen kommt in der Homöopathie neben dem Konstitutions- und Typenmittel folgende in Frage (Auswahl):

  • Equisetum (Schachtelhalm) – ein insgesamt Blasen stärkendes Mittel. Hilfreich insbesondere, wenn Kinder bei Alpträumen bettnässen.
     
  • Causticum (ein bestimmter Ätzstoff in der Homöopathie). Dieses Mittel hilft, wenn das Empfindungsvermögen für den Urinabgang verloren gegangen ist. Urin tritt aus beispielsweise unwillkürlich beim Husten oder Niesen. Für Kinder (aber auch Erwachsene), denen im ersten Nachtschlaf unwillkürlich der Urin abgeht oder auch durch leichteste Erregung.
     
  • Plantago major (der Breitwegerich) wird symptomatisch auf Grund der guten Erfahrungen bei Bettnässen gegeben.
     
  • Rhus aromatica (duftender Sumach) oft hilfreich bei Nieren- und Harnbeschwerden auf Grund von Diabetes. Enuresis auf Grund von Blasenatonie. Auch wenn starke Schmerzen zu Beginn des Harnflusses auftreten.
     
  • Sulfur bekommen die Kinder, die auffallend häufig bettnässen. Nach dem Pinkeln brennt es oft noch lange in der Harnröhre.
     
  • Thyreoidinum (getrocknete Schafschilddrüse). Diese wird empfohlen bei Bettnässen bei schwächlichen Kindern, die nervös und reizbar sind. Der Urin riecht auffallend nach Veilchen.
     
  • Quassia amara (Bitterholzbaum). Dieses Mittel geben wir den Kindern, die, sobald sie aufwachen, den Urin nicht mehr halten können und ins Bett laufen lassen müssen.
     

 
WICHTIG: Potenzierung (Verdünnung) und Dosierung der Mittel muss vom behandelnden Heilpraktiker individuell festgelegt werden.

Die oben beschriebenen Beispiele sind nicht als Anleitung zur Selbstheilung zu sehen, da eine erfolgreiche Behandlung natürlich nicht nur vom Mittel abhängt, sondern insbesondere von dessen Dosierung. Wenn auch Ihr Kind vom Bettnässen betroffen ist, unterstütze ich Sie mit meinem Wissen. Sie können sich den vollständigen Text auch als PDF-Dokument runterladen.

Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin unter 02 51 – 747 90 53.

Ihr Wohlsein ist mir ein Anliegen.

Ihr
Jörg Pantel – Heilpraktiker in Münster

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Mrz 7th

Schwindel – Aus dem Gleichgewicht

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Schwindel - Heilpraktiker Münster - Jörg Pantel

Schwindel ist eine Störung mit vielen Ausprägungen. Gemeinsam ist ihnen, dass der von Schwindel betroffene Patient Bewegungen wahrnimmt, die in der Realität gar nicht stattfinden. Aus medizinischer Sicht versteht man unter Schwindel (Vertigo) das Gefühl des gestörten Gleichgewichtes oder den Verlust des Gleichgewichts.

 

Schwindel – Drehen oder Schwanken

Es gibt viele verschiedene Arten von Schwindel. Manche Betroffenen haben den Eindruck, dass sich die Umwelt dreht oder dass sie sich selbst drehen. Unter diesen Drehschwindel fällt die sogenannte Menier‘sche Krankheit (benannt nach einem französischen Arzt). Als Symptome finden sich hier:

  • anfallsweiser Drehschwindel
  • Übelkeit und Erbrechen
  • an- und abschwellende Innenohrschwerhörigkeit
  • subjektive Ohrgeräusche. Dieser Schwindel kommt durch Veränderungen im Bereich des Innenohrs, also des Gleichgewichtsorganes, zustande.

Beim sogenannten Schwankschwindel hat der Patient das Gefühl, als ob der Boden unter ihm schwanke. Beim Liftschwindel scheint sich der Boden unter den Füßen zu bewegen. Lage- und Lagerungsschwindel kommt bei Lageänderung und besonderen Kopfstellungen zustande. Der Belastungsschwindel tritt zum Beispiel nach Kopfschütteln auf.

Schwindel in der Dunkelheit, der auftritt, wenn wir uns nicht mit den Augen orientieren können, wird Entsicherungsschwindel genannt. Unter Hirnschwindel verstehen wir Schwarzwerden vor den Augen mit Benommensein. Dieser kann zum Beispiel durch Kreislaufstörungen, unter Umständen durch niedrigen Blutdruck bedingt sein.

Schwindel, der durch Erkrankungen des Gleichgewichtsorgans entsteht, wird Labyrinthschwindel genannt. Er tritt auf zum Beispiel bei Entzündungen in diesem Bereich. Ferner kann er durch Verletzungen hervorgerufen werden, bspw. Schädelbruch, hervorgerufen werden. Auslöser können weiterhin funktionelle Störungen der Gefäßnerven sein.

Schwindel – Organisch und psychisch

Schwindel, der durch das Gehörorgan, unser Innenohr, ausgelöst wird, etwa durch Entzündungen, Wasser oder auch Fremdkörper im Ohr, ist fast immer ein Drehschwindel. Er geht mit Augenzittern, Fallneigung und häufig auch mit Schwerhörigkeit und Ohrensausen einher.

Schwindel kann aber auch als Begleitsymptom bei zahlreichen anderen Erkrankungen auftreten, beispielsweise Kleinhirnschädigungen, Hirndrucksteigerungen, Augenmuskellähmungen mit Doppeltsehen, Arteriosklerose, Anämie, aber auch bei Vergiftungen beispielsweise mit Alkohol und Nikotin, ebenfalls auch bei Anfallsleiden wie etwa der Epilepsie oder bei Migräne und Kopfschmerzen.

Der so genannte Höhenschwindel wird nicht zu den eigentlichen Schwindelgefühlen gezählt. Er gehört wie andere nervöse Schwindelgefühle zu den Angstgefühlen, verbunden beispielsweise mit dem Gedanken, aus dem Fenster zu stürzen.

Um die Ursache des Schwindels zu ergründen, wird der behandelnde Heilpraktiker versuchen, mit dem Patienten zu klären, was die Symptome auf der körperlichen Ebene zum Ausdruck bringen sollen. Dabei ist es für den behandelnden Heilpraktiker von Nutzen, genau auf die Worte zu hören, die der Patient einsetzt. Erzählt der Patient beispielsweise, dass er das Gefühl hat, völlig die Orientierung zu verlieren, dann können wir mit ihm abklären, auf welcher anderen Ebene er vermeintlich die Orientierung verliert. Ähnliches gilt für Bemerkungen wie „Ich habe keinen Halt mehr“, „Ich habe das Gefühl, auf den Boden zu sinken“, „Ich habe das Gefühl, dass mir der Boden unter den Füßen schwindet“.

Schwindel – Bachblüten-Behandlung

Im Allgemeinen sprechen Schwindelpatienten sehr gut auf die Behandlung mit Bachblüten an. In Frage kommt beispielsweise Clematis. Sie wird eingesetzt bei Ohnmachtsneigung, bei dem Gefühl, nicht richtig in der Welt zu sein, bei sehr verträumten Personen und Personen mit mangelndem Lebenswillen.

Wild Oat (Waldtrespe) wird eingesetzt bei Patienten, die auf der Suche nach Orientierung sind. Bei ihnen sind Entscheidungsschwierigkeiten sehr ausgeprägt, beispielsweise welcher Beruf ergriffen werden soll, welches Hobby ausgeübt werden soll. Die Patienten sind oftmals sehr verzweifelt auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.

Ulme und Eiche werden eingesetzt, wenn die Patienten drohen, unter der Last ihrer Verantwortung zusammenzubrechen. Entweder weil sie sich zuviel zugemutet haben oder weil plötzlich das Gefühl der Überforderung auftritt.

Schwindel – Homöopathische Mittel

Die Wahl des homöopathischen Medikamentes richtet sich wie immer nach der Gesamtsymptomatik. Ein häufig eingesetztes Medikament ist Argentum Nitricum (Silbernitrat). Hier finden wir Schwindel beim Abwärtssehen beispielsweise aus dem Fenster, Schwindel im Dunkeln und beim Schließen der Augen, aber auch beim Anblick von Hochhäusern, einhergehend mit zittriger Schwäche der Beine und Schwanken beim Gehen, so dass die Richtung nicht gehalten werden kann.

Cocculus (Kockelskörner) geben wir bei Schwindel mit Übelkeit und Erbrechen und Schwindel beim Heben und Bewegen des Kopfes und Gefühl von Leere im Kopf. Manche Patienten beschreiben auch ein Gefühl, als öffne und schließe sich der Schädel. Cocculus ist ein ausgezeichnetes Mittel bei Schwindel als Folge von Schlafmangel, und wir geben es ganz erfolgreich bei Reisekrankheiten.

Conium (Schierling) geben wir, wenn jede Lageveränderung, sogar die Bewegung der Augäpfel und des Kopfes, mit Schwindel verbunden ist. Der Patient, der Acidum phosphoricum (Phosphorsäure) benötigt, hat das Gefühl, als ob der Stuhl, auf dem er sitzt, sich erheben würde. Ferrum metallicum (Eisen) geben wir als Konstitutionsmittel insbesondere bei anämischen Personen, zum Beispiel bei Blutarmut. Die Symptomatik: Schwindel beim Gehen oder beim Schauen auf fließendes Wasser, Schwindel beim Überqueren von Brücken und beim Abwärtsgehen, Ohrensausen und Ohnmachtsanwandlungen.

Schwindel und Taumel

Viscum album (Mistel) ist ein Kreislauf stabilisierendes Mittel. Wir geben es bei Schwindelanfällen mit Taumeln, die niemals im Liegen auftreten. Es besteht Neigung zum Nach-Hinten-Fallen. Auch hier finden wir die Symptomatik Drehschwindel beim Schauen aus dem Fenster.

Eine homöopathische Zubereitung aus dem Granatapfelbaum geben wir bei Schwindel mit Eingenommenheit und Schwere des Kopfes verbunden mit Sehstörungen. Kreislauf bedingter Schwindel durch niedrigen Blutdruck reagiert sehr gut auf eine Zubereitung aus Mistel, Ginkgo und Weißdorn. Bevor Sie auf die Idee kommen, Ihren Schwindel selbst zu behandeln, sollten Sie unbedingt dessen Ursache von einem erfahrenen Arzt oder Heilpraktiker abklären lassen.

WICHTIG: Potenzierung (Verdünnung) und Dosierung der Mittel muss vom behandelnden Heilpraktiker individuell festgelegt werden.

Die oben beschriebenen Beispiele sind nicht als Anleitung zur Selbstheilung zu sehen, da eine erfolgreiche Behandlung natürlich nicht nur vom Mittel abhängt, sondern insbesondere von dessen Dosierung. Wenn auch Sie mit Schwindel kämpfen, unterstütze ich Sie mit meinem Wissen. Sie können sich den vollständigen Text auch als pdf-Dokument runterladen.

Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin unter 02 51 – 747 90 53.

Ihr Wohlsein ist mir ein Anliegen.

Ihr
Jörg Pantel – Heilpraktiker in Münster

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Mrz 1st

Prämenstruelles Syndrom
Schlechte Tage vor den Tagen

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Prämenstruelles Syndrom - Heilpraktiker Münster - Jörg PantelViele Frauen sind in der zweiten Zyklushälfte körperlich und seelisch nicht so fit und leistungsfähig wie vor dem Eisprung, hierbei spricht man vom prämenstruellen Syndrom. Durch ein gezielt ausgewähltes homöopathisches Mittel können die Beschwerden gelindert werden.

Wann sie demnächst schlechte Laune haben, sich erschöpft oder unbehaglich fühlen, können etliche Frauen bereits im Voraus sagen. Das hat nichts mit Hellseherei zu tun, sondern mit ihrem Monatszyklus und dem Wissen über das sogenannte prämenstruelle Syndrom. Denn in der zweiten Hälfte des Zyklus, also nach dem Eisprung und vor der Monatsblutung, stellen manche Frauen verschiedene körperliche und seelische Veränderungen an sich fest.

Man fasst diese Beschwerden also unter dem Begriff „Prämenstruelles Syndrom“ zusammen. Eine fast unüberschaubare Zahl von körperlichen und seelischen Symptomen ist darunter zu finden.

Die wichtigsten Symptome „prämenstruelles Syndrom“:

– prämenstruelles Syndrom – unreine Haut und Akne,
– prämenstruelles Syndrom – geschwollene, schmerzhafte Brüste,
– prämenstruelles Syndrom – Erschöpfung,
– prämenstruelles Syndrom – Völlegefühl,
– prämenstruelles Syndrom – Kopfschmerzen,
– prämenstruelles Syndrom – Rückenschmerzen,
– prämenstruelles Syndrom – Depressionen,
– prämenstruelles Syndrom – Konzentrationsprobleme,
– prämenstruelles Syndrom – Reizbarkeit,
– prämenstruelles Syndrom – Stressempfindlichkeit,
– prämenstruelles Syndrom – Veränderungen im sexuellen Verlangen.

Prämenstruelles Syndrom – Tagebuch führen

Wie Sie sehen, stecken hinter dem Prämenstruellen Syndrom allgemeine Beschwerden, die auch durch andere Faktoren oder Erkrankungen ausgelöst werden können. Diese müssen vor einer Behandlung durch eine eingehende Untersuchung und Befragung natürlich ausgeschlossen werden. Typisch für Beschwerden des Prämenstruellen Syndroms ist, dass alle diese Beschwerden erst nach dem Eisprung auftreten und sich im Allgemeinen mit dem Eintritt der Monatsblutung bessern. Manche Frauen berichten, dass sich ihre prämenstruellen Beschwerden mit zunehmendem Alter verstärken. Frauen, die unsicher sind, ob ihre regelmäßig auftretenden Beschwerden tatsächlich im Zusammenhang mit dem Zyklus stehen, sollten für einige Zeit täglich aufschreiben, wie es ihnen körperlich und seelisch geht. Aus diesen Notizen kann man später schnell erkennen, ob ein zyklisches Schema vorhanden ist.

Prämenstruelles Syndrom – Ursachen unklar

Erstmals sprachen Ärzte in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts vom Prämenstruellen Syndrom. Etliche Forscher haben versucht, die Ursachen dieser Störung herauszufinden. Doch bis heute sind die Auslöser nicht eindeutig klar. Die Vermutung liegt nahe, dass hormonelle Veränderungen im Laufe des Zyklus bei den Beschwerden des prämenstruellen Syndrom eine Rolle spielen. Dabei geht es um die beiden Hormone Östrogen und Progesteron (Gelbkörperhormon), die von den Eierstöcken produziert werden und die in Wechselwirkung mit bestimmten chemischen Botenstoffen des Gehirns stehen. In der ersten Zyklushälfte dominiert das Östrogen. Progesteron bestimmt die zweite Zyklushälfte.

Die typischen prämenstruellen Beschwerden treten in der Zeit auf, in der die Progesteron Produktion zunächst einmal zunimmt, um dann etwa sieben Tage vor dem Beginn der Blutung stark abzunehmen. Auf Grund dieses ganz natürlichen Vorganges könnte es zu hormonellen Gleichgewichtsstörungen kommen. Doch bis heute ist unklar, welche Stoffwechselvorgänge bei manchen Frauen die unerwünschten Beschwerden des prämenstruellen Syndroms hervorrufen.

Prämenstruelles Syndrom – Wie Homöopathie hilft

Dass Körper und Seele in jedem Zyklus Schwankungen unterworfen sind, ist völlig natürlich. Erst wenn Frauen sich unwohl und krank fühlen, sollte über eine Behandlung der Beschwerden nachgedacht werden. Eine gute Alternative zu den Medikamenten und der Hormontherapien der Schulmedizin kann in vielen Fällen eine homöopathische Therapie sein. Durch diese Behandlung wird die körperliche und seelische Verfassung der Patientin insgesamt gestärkt und verbessert. Bei der Auswahl des geeigneten Mittels muss der behandelnde Heilpraktiker die Patientin genau nach ihrer Befindlichkeit befragen. Jede Besonderheit ist wichtig, wie ein Blick in die Auflistung der Symptome zeigt. Nur bei genauer Beachtung der körperlichen und seelischen Symptome wird die stärkende Substanz gefunden.

Außerdem kann die Patientin durch ihre Lebensweise dazu beitragen, die Beschwerden vor der Monatsblutung zu verringern. Sie sollten auf das Rauchen verzichten und nur mäßig koffeinhaltige Getränke zu sich nehmen. Wer lernt, mit Belastungen gelassen umzugehen und sich selbst Ruhe und Entspannung zu gönnen, hat auch vor der Monatsblutung meistens weniger Probleme. Eine ausgewogene Ernährung weitestgehend ohne (oft überwürzte) Fertiggerichten mindert z.B. die unangenehmen Wassereinlagerungen.

Homöopathische Behandlung des prämenstruellen Syndroms und den damit einhergehenden Beschwerden – hier einige Beispiele:

Cyclamen (Alpenveilchen)
Schläfrigkeit, Mattigkeit, Linderung von Hautunreinheiten bei Eintritt der Blutung, Verdrossenheit, Bekümmerung über vernachlässigte Pflichten, Depressionen mit Weinen, Verlangen nach Einsamkeit.

Magnesium phosphoricum (Magnesiumphosphat)
Müdigkeit, Erschöpfung, krampfende Unterleibsschmerzen,
stark aufgetriebener Bauch, Blähungen, Linderung der
Bauchbeschwerden durch Reiben, Wärme und Druck, starke
Abneigung gegen geistige Anstrengungen.

Senecio aureus (Kreuzkraut)
Entzündungen im Bereich von Rachen, Brust oder Blase
vor der Monatsblutung, Nervosität, Reizbarkeit,
Niedergeschlagenheit, Konzentrationsstörungen.

Calcium carbonicum (kohlensaures Calcium)
Kopfschmerzen, Unterleibskoliken, Frösteln, Weißfluss
und geschwollene, empfindliche Brüste vor der Monats-
blutung, häufig Übergewicht, säuerlicher Geruch,
leichtes Schwitzen, Blässe, ruhiges Temperament,
zahlreiche Befürchtungen.

Pulsatilla (Küchenschelle)
Verlangen nach frischer Luft, kein Durst bei trockenem
Mund, sanftmütig und nachgiebig.

Cuprum metallicum (Kupfer)
Unterleibskrämpfe, die bis in die Brust ausstrahlen,
häufig mürrisch und boshaft, oft „fixe“ Ideen.

Bovista (Sporen des Pilzes„Riesenbovist“)
Akne, die sich im Sommer verschlimmert, Durchfall
vor der Monatsblutung, Zwischenblutungen, enge
Kleidung ist unangenehm, Gefühl, als ob der Kopf
vergrößert wäre.

WICHTIG: Potenzierung (Verdünnung) und Dosierung der Mittel muss vom behandelnden Heilpraktiker individuell festgelegt werden.

Die oben beschriebenen Beispiele sind nicht als Anleitung zur Selbstheilung zu sehen, da eine erfolgreiche Behandlung natürlich nicht nur vom Mittel abhängt, sondern insbesondere von dessen Dosierung. Wenn auch Sie Monat für Monat mit den Symptomen des prämenstruellen Syndroms kämpfen, , unterstütze ich Sie mit meinem Wissen. Sie können sich den vollständigen Text auch als pdf-Dokument runterladen.

Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin unter 02 51 – 747 90 53.

Ihr Wohlsein ist mir ein Anliegen.

Ihr
Jörg Pantel – Heilpraktiker in Münster

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